Stundenlanger Protest gegen AfD-Büro

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) eröffnete heute ihr Büro in der Friedrichstraße 14. Das angebotene Glücksrad wurde so gut wie garnicht angenommen, lediglich ein paar Antifaschist_Innen versuchten ihr Glück. Zuspruch von Passant_Innen blieb fast komplett aus.

Nachdem um 12 Uhr bereits eine Demonstration mit ca. 35 Protestierenden an dem Laden vorbei zog, wurde um 16 Uhr der Empfang der AfD gestört. Beim „Topfschlagen“ mit Töpfen, Trillerpfeifen und Flaschen wurde von ca. 20 Leuten ordentlich Krach gemacht. Diese stellten sich direkt vor das AfD-Büro und machten durchgehend für 1 volle Stunde Lärm, der noch Straßen weiter zu hören war.

Der Protest blockierte zugleich den Zugang, so dass ein Durchkommen für rechte Sympathisanten kaum möglich war. Seitens der AfD wurde dabei schnell geschubst, gepöbelt und einige Demonstranten direkt angegangen. Gegen ca. 17 Uhr wurde der Platz von der Polizei geräumt und die Demonstrierenden auf Abstand gehalten. Prompt wurde eine Spontankundgebung einige Meter weiter angemeldet.

Der Tag kann aus linker Sicht als Erfolg gewertet werden. Die Rassisten waren sichtlich genervt und auch der erhoffte Zuspruch blieb aus, die Veranstaltung bestand fast ausschließlich aus AfD-Funktionären. Den kompletten Nachmittag konnten die Rassisten genervt werden, ausserdem wurde sich mit den Nachbar_Innen vernetzt. Denn viele Menschen in der Friedrichstraße haben ebenfalls keinen Bock auf diese Hetze in der Nachbarschaft.

Zwischenbilanz vom Nachmittag

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