Zusammen mit den ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl 2017 trafen sich gegen 18.30 Uhr ca. 35 Personen am Marienplatz in Schwerin. Der seit einiger Zeit stattfindende Rechtsruck, manifestiert in Pegida und AfD, hält ab heute Einzug in den Bundestag.
Die Schweriner*Innen hatten so die Möglichkeit, ihrem Ärger zu diesem Anlass Luft zu machen. Vom Marienplatz zogen sie zum Südufer des Pfaffenteich. In der Fußgänger*Innenzone gab es meist Zuspruch und die Demonstration wuchs um weitere Personen.

In Mecklenburg-Vorpommern hat fast jeder Fünfte die AfD gewählt. Die offen völkisch-nationale Partei zieht als drittstärkste Kraft in den Bundestag ein.
Auf uns als emanzipatorische Linke stehen weiterhin viele Kämpfe bevor. Politik findet nicht (nur) am Wahltag statt, sondern jeden Tag. Es bleibt an uns, weiterhin klare Kante zu zeigen und Solidarität mit Geflüchteten und allen Marginalisierten zu zeigen, Freiräume zu schaffen und Rassisten keine Ruhe zu lassen.
